Entwicklung

Im Jahre 1950 hatte Rickert ca. 550 Einwohner. Die schrittweise Erschließung kleiner Wohngebiete Anfang der Sechziger Jahre ließ auch die Einwohnerzahl weiter wachsen. 1960 entstehen einige Häuser in "Rickert-Kamp" und 1965 die Baugebiete "Timrade" und "Am Ehrenmal". 1966 kommt das Baugebiet "Roggenhof" dazu. Trotzdem war die Einwohnerzahl zunächst rückläufig: 1970 wurden 489 erfasst. 

Einen erheblichen Zuwachs erfuhr die Gemeinde durch das Neubaugebiet "Schröders Wisch" im Jahre 1977, in dem 99 Grundstücke erschlossen und bebaut wurden. Die Einwohnerzahl stieg 1980 auf 943, was fast einer Verdoppelung gleich kam. Am 31.12.2015 betrug sie 1.068.

Trotzdem hat dieser Zuwachs der Gemeinde keine großen Probleme bei der Lösung ihrer gemeindlichen Aufgaben beschert. Dieses ist auch der günstigen Lage zu den Städten Büdelsdorf und Rendsburg zu verdanken, in denen zum Beispiel die Rickerter Kinder zur Schule gehen. Auch andere kommunale Einrichtungen dieser Städte sowie viele Dienstleistungs- und Einzelhandelsbetriebe werden von den Rickerter Einwohnern genutzt. 

Bis zum Jahre 1975 hatte Rickert noch eine Grund- und Hauptschule.

Ende der Siebziger Jahre wurde in Rickert eine zeitgemäße Vollkanalisation für alle Rickerter Grundstücke geschaffen.

1983 kam das Baugebiet Brenkhof hinzu.

Im Jahr 1988 entstand die Ortsbegegnungsstätte, eine Einrichtung die heute insbesondere von den Rickerter Vereinen, aber auch für Gottesdienste und für Aufführungen der Niederdeutschen Bühne Rendsburg genutzt wird. 

In den Jahren 1990 bis 2002 gelang es der Gemeindevertretung durch eine bedachte und geschickte Haushaltsführung die "Hauptverkehrsadern" nämlich die Büdelsdorfer Straße, die Dorfstraße, den Borgstedter Weg und zuletzt die Rendsburger Straße vollständig verkehrsgerecht, aber trotzdem fußgänger- und radfahrerfreundlich, auszubauen. 

Eine Buslinie mit stündlicher Anbindung an den Rendsburger Stadtverkehr wurde 1990 eingerichtet. 

Seit 1992 besteht in der Dorfstraße ein Kindergarten (eine Vormittagsgruppe). Die Trägerschaft liegt in Händen der evangelischen Kirche Büdelsdorf und Rickert. Im Jahre 2003 entstand der Naturkindergarten. Träger ist der Verein Naturkindergarten Rickert e.V. 

Um weiteren Wohnraum, insbesondere für die nachfolgenden Rickerter Generationen zu schaffen, begann die Gemeinde 1996 das Baugebiet "Selkenkoppel" zu erschließen. Hier entstanden - aufgeteilt in drei Abschnitte - ca. 70 neue Grundstücke für Einfamilienhäuser. Im Juni 2013 wurde das letzte Grundstück bebaut. 

2015 begann die Gemeindevertretung konkrete Planungen für das Neubaugebiet "Immenhof".  Es handelt sich um zwei Bauabschnitte mit 12 und 6 Grundstücken. Die Zufahrt liegt am Duvenstedter Weg, direkt gegenüber der Einmündung Selkenkoppel. Die 12 Grundstücke im ersten Bauabschnitt sind bereits verkauft. Die Erschließungsmaßnahmen wurden im April 2016 beendet. Die Bebauung war im Juni 2017 weitgehend agbeschlossen. Wann der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen wird, steht noch nicht fest.   

 

 

 

 

 


Links: Blick in Timrade
Rechts: Partie in Schröders Wisch

 

 

 

 

 

 


Links: Blick in  Roggenhof
Rechts: Partie in Selkenkoppel


 


 

 

 

 

links: Blick in Brenkhof

 

 



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